Schon immer nutzt der Mensch die Heilkraft der Kräuter und die Aromatherapie ist eine mittlerweile gängige Praxis in unserem Alltag und ihre Wirkung anerkannt. Daher war es nur noch ein kleiner Schritt, die Therapie auch bei unseren Haustieren einzusetzen.

Ätherische Öle sind Duftstoffe, die als winzige Öltröpfchen in verschiedenen Teilen einer Pflanze eingelagert sind. Sie erhalten die charakteristischen Merkmale der Trägerpflanze und dienen u.a. der Abwehr von Pilzen und Bakterien. Die ätherischen Öle können eingerieben, inhaliert oder eingenommen werden. Diese Art des Naturheilverfahrens bietet hilfreiche Unterstützung für das körperliche und seelische Wohlergehen Ihres Lieblings. 

Besonders bewährt hat sich die Aromatherapie bei Hunden zur:

  • Beruhigung bei Angst oder Aggressivität
  • zur allgemeinen Anregung
  • zur Appetitsteigerung

Da das Riechvermögen eines Hundes um ein vielfaches besser entwickelt ist als das des Menschen, muss der Aromatherapie streng darauf geachtet werden, dass ausschließlich speziell  für Hunde entwickelte Produkte verwendet werden. Ätherische Öle enthalten im Gegensatz zu Parfums ausschließlich natürliche Inhaltstoffe, deren Duft sich schnell wieder verflüchtigen. Das ist gewollt, denn starke Düfte setzen den Hund unter Stress und sind somit kontraproduktiv.

Vor Beginn einer Therapie stelle ich zunächst den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes fest, da bei Hautallergien, offenen Wunden, Pilzbefall oder Ekzemen die Öle nicht angewerdet werden dürfen.

Wenngleich alle Düfte für Hunde geeignet sind, empfinden diese - wie auch wir Menschen - nicht jeden als gleich angenehm. Deshalb muss hier sehr auf die Reaktion des Hundes auf den jeweiligen Duft geachtet werden. Nachfolgend einige Beispiele für den Einsatz der Aromatherapie:

  • Lavendel wirkt beruhigend
  • Melisse wirkt beruhigend und harmonisierend
  • Baldrian wirkt beruhigend und ermüdend
  • Zitrone wirkt anregend (immer verdünnen!)

Ich berate Sie gern bei der Auswahl der passenden Therapie für Ihren Hund!